Dell Latitude 7480 Upgrade-Leitfaden: RAM, SSD und CPU

Aktualisiert am 18. Oktober 2026 · Erstellt anhand der verifizierten Spezifikationen dieses Geräts

Der Latitude 14 7480 ist ein ordentliches Gebrauchtgerät, unter anderem weil du Speicher und SSD selbst aufrüsten kannst. Beide sind unter der Bodenabdeckung frei zugänglich. Der Prozessor ist dagegen für die Lebensdauer des Geräts fest verbaut — falls du mehr CPU-Leistung brauchst, sagt dir dieser Leitfaden das gleich am Anfang. Hier findest du, was reinpasst, die Grenzen und worauf du vor dem Kauf achten solltest.

Auf einen Blick

  • Speicher: 2 DDR4 SO-DIMM-Slots, bis zu 32 GB insgesamt
  • Speicherplatz: 1 M.2 2280-Slot (SATA oder NVMe), bis zu 1 TB dokumentiert
  • Prozessor: verlötet — nicht aufrüstbar
2× DDR4 SO-DIMM (max. 32 GB)2 × DDR4 SO-DIMM · bis zu 32 GB gesamt · 2133 MT/s
1× M.2 2280-Slot (SATA + NVMe)SSD M.2 2280 (SATA / NVMe) · bis zu 1 TB
2 × SO-DIMM · DDR4bis zu 32 GB gesamt1× M.2 2280-Slot (SATA + NVMe)SSD M.2 2280 (SATA / NVMe) · bis zu 1 TB
Schema der aufrüstbaren Steckplätze (nicht maßstabsgetreu). Die genauen Positionen findest du im Benutzerhandbuch.

Lebenszyklus und Support

Ein aktuelles Modell: wird neu verkauft und unterstützt.

20172018201920202021202220232024202520262027Heute11 · Verfügbarkeit · Januar 2017
Ausgefüllte Punkte: vom Hersteller veröffentlichte Daten. Leere Punkte: Schätzungen von Drittanbietern.
MeilensteinDatum
Verfügbarkeit
Erstmals verfügbar zum Kauf.
Januar 2017 Schätzung US first availability January 2017 (Q1 2017). The same source gives the Japan on-sale date 2017-02-28; no source pins a precise US day.
Quelle ↗

Nicht aufgeführte Daten wurden vom Hersteller oder einem zuverlässigen Drittanbieter nicht veröffentlicht.

Arbeitsspeicher (RAM)

Die 7480 hat zwei vom Nutzer zugängliche DDR4 SO-DIMM-Slots, und nichts ist auf dem Board verlötet. Das offizielle Maximum sind 32 GB insgesamt mit zwei 16-GB-Modulen. Dell dokumentiert die Plattform als DDR4-2133; ein Teardown beschreibt die Slots als DDR4-2400 – die Quellen sind sich also bei der Nenngeschwindigkeit nicht einig. In der Praxis macht das kaum einen Unterschied: schnellere Module werden einfach auf das heruntergetaktet, was die Plattform unterstützt. Der Speicher muss Non-ECC und ungepuffert sein — registrierte oder ECC-Module werden nicht unterstützt.

Einige Konfigurationen wurden mit nur einem Modul ausgeliefert. Falls deines dazugehört, lohnt sich ein passendes zweites Modul, weil dadurch Dual-Channel-Speicher aktiviert wird. Unterschiedliche Größen funktionieren auch, aber ein passendes Paar liefert die beste Leistung und vermeidet Kompatibilitätsüberraschungen.

Kauftipp: Kauf das günstigste DDR4 SO-DIMM in der gewünschten Größe — zahl nicht extra für hohe Taktraten, die dieser Laptop eh nicht nutzen kann. Wenn du 32 GB willst, führt der Weg nur über zwei 16-GB-Module.

Kauftipps

  • Passende Paare für Dual-Channel
  • Nur Non-ECC, ungepufferte SO-DIMM
  • Zahl nicht zu viel für DDR4-2400 oder schnellere Module — sie werden runtergetaktet

Speicher (SSD)

Es gibt einen einzigen M.2 2280-Slot, der entweder eine M.2 SATA SSD oder eine M.2 PCIe NVMe SSD annimmt. In diesem Gehäuse gibt es kein 2,5-Zoll-Laufwerkstisch, also kalkuliere mit einer M.2-Festplatte ein, wenn du ein Barebones- oder schwächer ausgestattetes Gerät kaufst. Die dokumentierte Werkstatt-Maximalgröße ist 1 TB; größere NVMe-Laufwerke funktionieren meist, aber Dell hat sie nicht validiert — alles Größere ist also ein Glücksspiel.

Zwei Dinge, auf die du achten solltest: Erstens bestätige vor dem Kauf eines NVMe-Laufwerks, dass dein Gerät NVMe unterstützt — schau im BIOS oder im Geräte-Manager nach, denn manche Konfigurationen wurden mit SATA-Laufwerken ausgeliefert, und der Geschwindigkeitsunterschied ist groß (SATA-Laufwerke bleiben weit unter dem Niveau von NVMe-Laufwerken). Zweitens: Der Laptop hat weitere M.2-Slots (für das optionale WWAN-Modem und die WLAN/WiGig-Karte), aber das sind keine Speicher-Slots — kauf kein Laufwerk in der Annahme, es dort verwenden zu können.

Kauftipp: Du brauchst ein M.2-Laufwerk in 2280-Länge, in SATA- oder NVMe-Variante — aber kauf NVMe erst, wenn du die Unterstützung bestätigt hast. Wenn dein Gerät aktuell ein SATA-Laufwerk hat, ist der Wechsel zu NVMe der echte Geschwindigkeitsgewinn.

Kauftipps

  • Nur M.2 2280-Bauform
  • Bestätige die NVMe-Unterstützung im BIOS, bevor du ein NVMe-Laufwerk kaufst
  • 1 TB ist das dokumentierte Maximum — größere Laufwerke sind nicht validiert

So rüstest du auf

Bevor du startest

  • Erstelle ein Backup deiner Daten, bevor du das Gehäuse öffnest.
  • Fahre den Laptop vollständig herunter und ziehe das Netzteil aus der Steckdose.
  • Erde dich, um elektrostatische Schäden an den Bauteilen zu vermeiden.
  • Öffne das Gehäuse. Bei der 7480 wird die Bodenabdeckung von 8 Captive-Schrauben gehalten, das heißt, sie bleiben nach dem Lösen an der Abdeckung. Dein Handbuch hat den genauen Schraubenplan und die Demontageanleitung — folge ihm, statt blind rumzuprügeln.
  • Setze das neue Modul oder Laufwerk ein und achte darauf, dass es richtig im Steckplatz sitzt.
  • Schließe das Gehäuse und ziehe die Schrauben fest.
  • Schalte das Gerät ein und prüfe, ob das BIOS und dein Betriebssystem das neue Bauteil erkennen. Bei einer SSD kontrolliere, ob die Schnittstelle (SATA oder NVMe) korrekt erkannt wird.

Schritte

  1. Daten sichern
    Klone oder sichere das Laufwerk, bevor du etwas anfasst — besonders wenn du die SSD austauschst.
  2. Ausschalten und abstecken
    Fahre das Gerät vollständig herunter — nicht Ruhezustand oder Standby — und trenne das Netzteil.
  3. Erdung herstellen
    Entlade elektrostatische Aufladung, bevor du Speicher oder eine SSD anfasst.
  4. Gehäuse öffnen
    Entferne die 8 festhängenden Schrauben der Bodenabdeckung und hebe sie ab. Die genaue Vorgehensweise und die Schraubentabelle findest du im Benutzerhandbuch.
  5. Bauteil einbauen
    Setze das SO-DIMM schräg ein und drücke es flach, bis die Klips einrasten, oder schiebe das M.2 2280-Laufwerk in den Steckplatz und sichere es wie im Handbuch gezeigt.
  6. Verschließen und prüfen
    Setze die Abdeckung wieder auf, schalte ein und prüfe im BIOS/Firmware und deinem Betriebssystem, ob die neue Hardware mit der erwarteten Kapazität erkannt wird.

Gut zu wissen

  • Die Quellen widersprechen sich bei der Speichergeschwindigkeit (DDR4-2133 vs. 2400) — schnellere Module takten in jedem Fall herunter.
  • Einige Dokumente nennen CPUs der 6. Generation für den 7480; die 7. Generation ist die maßgebliche Spezifikation.
  • NVMe-Laufwerke größer als 1 TB sind nicht offiziell validiert.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel RAM fasst der Dell Latitude 7480?

Bis zu 32 GB insgesamt, mit zwei 16-GB-DDR4-SO-DIMM-Modulen — je eins in jedem der beiden Steckplätze.

Unterstützt der Latitude 7480 NVMe SSDs?

Der einzelne M.2 2280 Steckplatz unterstützt sowohl SATA- als auch PCIe-NVMe-Laufwerke, aber manche Konfigurationen wurden mit SATA ausgeliefert. Prüfe die Unterstützung deines Geräts im BIOS, bevor du ein NVMe-Laufwerk kaufst. Größer als 1 TB ist nicht validiert.

Kann man den CPU im Latitude 7480 aufrüsten?

Nein. Der Prozessor ist auf der Hauptplatine verlötet. Er wurde mit U-Serie-Chips der 7. Generation (i3-7100U bis i7-7600U) ausgeliefert, und es gibt keinen Sockel oder Upgrade-Pfad.

Welche RAM-Geschwindigkeit nutzt der Latitude 7480?

Dell dokumentiert DDR4-2133, obwohl eine Quelle die Steckplätze als DDR4-2400 beschreibt. Schnellere Module laufen einfach mit der langsameren unterstützten Geschwindigkeit — zahl also keinen Aufpreis dafür.

Hat der Latitude 7480 einen 2,5-Zoll-Laufwerkschacht?

Nein. Speicher ist nur M.2 — ein M.2 2280 Steckplatz. Die anderen M.2 Steckplätze im Gerät sind für das optionale WWAN-Modem und die WLAN-Karte, nicht für Laufwerke.

Ist der Latitude 7480 das gleiche wie der 7280?

Nein. Der 7280 ist das 12-Zoll-Modell mit einem Speichersteckplatz und einem niedrigeren Speicherlimit. Beide haben ein gemeinsames Datenblatt — daher kommt die Verwirrung.

Offizielle Dokumente und Referenzen